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2009

„Bildende Künstler der Gegenwart stellen sich vor“
- vom 20.11. bis 5.12. 2009
Renate Adrian, Margit Eigenmann, Heike Göppinger, Tilman Lösch, Hans Margreiter, Johann Friedrich Müller, Johanna Georgia Müller, Josef Schaden, Beatrix Schafflinger-Prasser, Ruth Schlee, Peter Siebeneichler, Susanne Sterk, TANK Beate Müller-Teufel, David Ubico und Josef Weidner sind die Gegenwartskünstler, die derzeit die Baden-Badener Galerie „Kleiner Prinz“ in der Rheinstraße 191 mit Farbe füllen.
Die Vielfalt künstlerischer Gestaltung ist wieder einmal beachtlich. Immer wieder schaffen Künstler mit eigenen Techniken und ausgeprägtem künstlerischen Können beachtenswerte und sehr individuelle Farbwelten. Friedrich Müller bannt seine Sujets in surrealistischer Manier auf die Leinwand. Es ist die klassische Zeichenkunst, die in den Bildern der Künstlerin und Produktdesignerin Susanne Sterk dominiert. Die gegenstandslose Kunst der Malerin Ruth Schlee erhält durch die fantasievolle Gestaltungsweise und Verwendung ausgefallener Materialien, wie Asche, Steinmehl, Montierschaum oder Kaffeesatz interessante Strukturen. Weisheit, Liebe und Religiosität thematisiert die Künstlerin Beatrix Schafflinger–Prasser auf innige Weise in ihren anspruchsvollen Arbeiten. Verzerrte Perspektiven sind das besondere Markenzeichen des Künstlers Peter Siebeneichler, der neben seiner Malerei auch die Profession der Bildhauerei ausübt.
Es ist die unerschöpfliche Experimentierfreude, die den Künstler und Stadtplaner Josef Weidner beflügelt. Auf Japanischem Papier – mal grob, mal fein – es darf auch mal ein Putzlumpen sein - lässt Josef Weidner seinem künstlerischen Drang und den Farben freien Lauf. Dieser verspielte Farbenfluss sucht voller Eigenwilligkeit seinen Weg, um sich schließlich zu skurrilen Gebilden zu bündeln. Seinen fantastischen, von surrealer Abstraktion geprägten Welten verleiht der Künstler durch Auftragen von Kleister und Mehl weitere ganz spezielle Effekte, die ihre Anziehungskraft auf den Betrachter nicht verfehlen. Neben Öl- und Acrylfarbe arbeitet Josef Weidner auch mit Kreide, Tusche, Bleistiften und Silberstiften.
Troubadour Jan-Dirk konnte – wie immer – durch seine musikalischen Beiträge überzeugen. Sigrid Preuss-Fieting 23.11.09
2010:
„Ein Feuerwerk der Farben“ –Rathaus Neu-Isenburg
Neu-Isenburg ‐ Manchmal braucht er nur ein paar Stunden, manchmal Wochen, Monate oder gar Jahre für eines seiner Bilder. Für seinen Beruf bleibe ihm aber genug Zeit, versichert Josef Weidner lachend. Von Katrin Stassig
Der Diplomingenieur arbeitet im städtischen Fachbereich Stadtplanung und Bauberatung. Und im Isenburger Rathaus stellt der Künstler Josef Weidner nun seit gestern auch seine Bilder aus.
Bis Ende Oktober ist „Ein Feuerwerk der Farben“ in der Rotunde zu sehen. Es ist bereits die neunte Ausstellung im Interims-Rathaus. Weidner hat auch im alten Rathaus in der Hugenottenallee schon einmal ausgestellt, außerdem im Quartier IV, im Dietzenbacher Kreishaus, in Salzburg und Berlin und an etlichen anderen Orten. Auch aus dem europäischen Ausland erhält der 51-Jährige regelmäßig Anfragen.
Seine Werke haben keine Titel, „denn sie lassen sich kaum benennen, allerhöchstens beschreiben, und auch das nur sehr ungenügend“, erklärt Weidner. Manche Bilder werden immer wieder ergänzt, verändert oder sogar komplett überarbeitet.
Eine Vielzahl seiner Werke entstanden in seinem Atelier in Mühlheim, wo der Künstler mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt.
Die Ausstellung geht vom 08.09.2010 - 30.10.2010: