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Einzelausstellungen:
- 2003 Ratingen Klinikum
- 2005 Mühlheim/Main Gemeindezentrum
- 2005 Neu-Isenburg Rathaus
- 2006 Neu-Isenburg Cafe Rouge
- 2006 Neu-Isenburg Quartier IV
- 2006 Dietzenbach Kreishaus
- 2007 Maintal Historisches Rathaus
- 2007 Mühlheim/Main Wein+GenussEvent
- 2007 Mühlheim/Main Galerie Bild+Form
- 2010 Neu-Isenburg Interimsrathaus
- 2011 Neu-Isenburg Interimsrathaus
Gruppenausstellungen:
- 2003 Mühlheim/M Künstlerwerkstatt
- 2004 Neu-Isenburg Galerie "Chamäleon"
- 2004 Mühlheim/M Künstlerwerkstatt
- 2004 Mühlheim/M Galerie "Regenbogen"
- 2004 Mühlheim/M Gemeindezentrum
- 2005 Mühlheim/M Gemeindezentrum
- 2005 Mühlheim/M Galerie "Regenbogen"
- 2005 Neu-Isenburg Künstler im Werk
- 2005 Mühlheim/M Künstlerwerkstatt
- 2006 Mühlheim/M Gemeindezentrum
- 2007 Mühlheim/M Künstlerwerkstatt
- 2007 Berlin Künstler helfen Kindern
- 2008 Salzburg 11. Internationale Kunstmesse
- 2008 Mühlheim/M Künstlerwerkstatt
- 2009 Baden-Baden Galerie Kleiner Prinz
- 2010 Mannheim Galerie Böhner
- 2011 Mannheim Galerie Böhner
Internationale Kunstmessen:

Publikationen:

Pressearbeit:
Ausstellung im Gemeindezentrum
Mühlheim 2005



Ausstellung im Rathaus
Neu-Isenburg 2005

Anfragen an folgenden Ausstellungen teilzunehmen:
in Biennale Florenz, Colmar, Luxemburg, Akzenta Graz, Malaga, Mönchengladbach, Umbrien, Bologna, Massa, Rotterdamm,
Ausstellung im Quartier IV in
Neu-Isenburg 2006


Ausstellung im Kreishaus Dietzenbach
2006



Ausstellung im Historischen Museum
in Maintal 2007



Wein und GenussEvent Mühlheim 2007

AUSSTELLUNG in SALZBURG 2008
11. Internationale Kunstmesse






Ausstellung Mühlheim 2008

3. Mühlheimer Künstlerfest



Ausstellung in Baden-Baden 2009
Ausstellung in Mannheim 2010

Laudatio 23.04.10, Dr. Helmut Orpel, GALERIE BÖHNER
Meine Damen und Herren,
“Bildende Kunst” die Gattung, in die das gemalte Bild und die Skulptur ebenso gehört wie die Collage, die Graphik und die Videoinstallation, gibt die vermeintlich wahrnehmbare Wirklichkeit nicht in einem fotografischen Sinne wieder. Sie lässt vielmehr die Subjektivität des Künstlers zu einer festen Gestalt werden. Diese Subjektivität ist nicht zu verwechseln mit Willkür. Starke Gefühle sind die Grundlage, die einen Menschen zu einem Künstler machen. Gefühle sind also letztendlich der Antrieb, aus dem ein Kunstwerk entsteht. Ein Antrieb, der im vollendeten Werk spürbar bleibt.
Kunstwerke, gleich welcher Art, offenbaren dem Betrachter auf jeden Fall mehr als nur den oberflächlichen Schein auf der Ebene der Wahrnehmung. Deshalb ist ein Kunstwerk Ausdruck der Seele. Und da die Seele immer auch einen Teil der Welt um sie herum in sich trägt, ist das Kunstwerk das Zeugnis einer spezifischen Weltsicht, der nur der Künstler mit seiner speziellen Begabung, eine materielle Form verleihen kann.
Diese Einleitung mag sich vielleicht etwas theoretisch anhören, ist aber hilfreich, um moderne Kunst zu verstehen.
Alle Arbeiten, die die Galerie Böhner in ihrer Frühjahrsausstellung hier im Bechtle IT Systemhaus präsentiert, funktionieren nämlich unter dieser Prämisse. Jede/jeder der neun hier ausstellenden Künstlerinnen und Künstler hat einen ganz persönlichen Ausdruck gefunden.
Josef Weidner ebenfalls hier im Erdgeschoss vertreten, zeigt unterschiedliche Arbeiten. Der Künstler zeigt sowohl Malerei als auch bearbeitete Drucke. Sein Sujet ist zweifelsfrei die Abstraktion, die sich jedoch in der Malerei oft durch den Malprozess mehr und mehr zu erahnbaren Formen konkretisiert. Dies belegt, dass für ihn Stil kein Dogma ist. Der Reiz entwickelt sich aus der Komposition, die er mit sehr viel Phantasie entwickelt. Dabei entstehen bizarre Formen, die an die chinesischen Figurentheater erinnern. Die großen Binnenflächen sind mit filigranen Mustern aufgelockert, Entscheidungen, die den Reiz dieser Arbeiten zusätzlich steigern. Josef Weidner experimentiert mit Formen und Farben, das macht sein bisheriges Werk so vielfältig und sorgt bei dem Betrachter immer wieder für Überraschungen. Keine Präsentation ist wie die andere und so dürfen wir schon jetzt gespannt sein, was noch folgen wird.
Eine interessante Auswahl erwartet uns hier also an dem heutigen Abend. Natürlich konnte ich nur einzelne Aspekte zu jedem der hier ausgestellten Kunstschaffenden herausgreifen. Es gäbe über jeden Einzelnen noch viel mehr zu sagen. Die Interpretation dieser Arbeiten bleibt natürliche jedem von Ihnen, meine Damen und Herren, selbst überlassen.
Rückblick Ausstellung: 2010
days of respect
in Frankfurt am Main

Kulturfestival days of respect
vom 20.11. – 18. 12. 2010
Ausstellung: Bornheim / Nordend Berger Straße 329 - Aron Seng Bauausführungen - Josef Weidner
Interimsrathaus Neu-Isenburg
Skurrile Welten des Herrn Weidner
36 namenlose Bilder schmücken die Wände der Rotunde im Übergangsrathaus

Der Weltenschöpfer: Josef Weidner hat ein großes, vierteiliges Bild in den Mittelpunkt seiner Ausstellung gestellt. Fotos: Klaus Braungart
Text von Uwe Grünheid (aus FNP vom 09.09.2010)
In zumeist surrealen, abstrakten Bildern entwirft der Maler Josef Weidner Gegenwelten. Dabei bietet er dem Betrachter eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten.
Wenn seine Stadtplanung so aussehen würde wie seine Bilder – Neu-Isenburg wäre mit Sicherheit eine der erstaunlichsten Städte der Welt. Doch Josef Weidner, Stadtplaner in Diensten der Stadt Neu-Isenburg und privat ein leidenschaftlicher Künstler, weiß seine beiden Aufgabenfelder sehr wohl zu unterscheiden. Ansonsten hätte der experimentierfreudige Künstler seinen von Sachlichkeit und Logik geprägten Arbeitsplatz im Rathaus sicherlich längst räumen müssen. So aber bereichert er das Rathaus mit einer durchaus sehenswerten Ausstellung mit dem Titel «Feuerwerk der Farben».
Sozialkritik
Pläne allerdings, wenn auch keine Stadtpläne, sind Weidners Bilder allemal. Es sind Entwürfe von Gegenwelten, von Seelenlandschaften, oft düster und bizarr bis alptraumhaft. In überwiegend kräftigen Acrylfarben, es kamen aber auch Öl und Pastellkreide zum Einsatz, lösen sich Formen ins Abstrakte auf, verschwindet das Gegenständliche im Surrealen. Diese Gegenwelten können sozialkritische Aspekte des Hier und Jetzt enthalten, aber auch als warnende, beschwörende Abbildungen einer wenig verheißungsvollen Zukunft verstanden werden.
36 Bilder, meist recht großformatig, sind es, welche die Blicke der Betrachter fast wie magisch auf sich ziehen. Ihnen allen ist eines gemein: Sie haben keinen Namen. Wahrscheinlich, weil der Künstler verhindern will, dass mit einem Titel die Interpretationsmöglichkeiten des Betrachters eingeschränkt oder verstellt werden. Das Besondere an diesen Bildern ist aber, dass sie titelgebende Elemente besitzen, die fast jeden zwangsläufig dazu verführen, dem Bild einen Namen zu verleihen.
Trauriger Baum

«Fleischfressende Pflanze» könnte zum Beispiel eines heißen, in dessen Zentrum ein derart heimtückisches Gewächs zu sehen ist. Sie streckt ihre hungrigen Blütenkelche in alle Richtungen, scheinbar oder anscheinend, um ein paar Röschen, die verschämt am unteren Rand in das Bild hineinlugen, zu beschützen. Oder stehen die Rosen dort nur, um für die Pflanze proteinreiche Nahrung anzulocken? Ein anderes Bild wiederum könnte den Titel «Ballerinen in der magischen Wüste» tragen, ein drittes etwa

«Die Umweltsünde», in dem ein in einer offensichtlich zerstörten Umwelt sitzender Baum einen verzweifelten, niedergeschlagenen, unendlich traurigen Eindruck hinterlässt.

Das augenfälligste Objekt der Ausstellung ist ein vierteiliges Bild, das den Titel «Universum» tragen könnte. Es enthält gegenständliche Elemente wie ein Schiff, Städte, Planeten. Ein Motiv erinnert irgendwie an ein Dreirad. Daneben aber tummeln sich skurrile Figuren, Tiefseeungeheuer, mit der Weidner aus der Welt des Verstehens ausbricht. Das vollzieht sich auf nahezu allen Bildern, gleich, ob sie Roboterköpfe oder Insekten zeigen oder wie eine überdimensionierte Schnabeltasse wirken.
Ob Weidner mit seinen Bildern unbewusste Ängste verarbeitet oder die Absurdität des Seins heraufbeschwören will, die Apokalypse herbeisehnt oder als Prediger in der Wüste den Sandkörnern Verstand einimpfen will – wer weiß? Doch mit den Bildern in einen Dialog zu treten, sich von ihnen berühren zu lassen, bietet zumindestens die Möglichkeit, sich vom Alltag zu lösen, sich hineinziehen zu lassen in eine Welt der Fantasie, in der ein Kehrbesen eine Symbiose mit einem Schlittschuh eingeht. Und das ist auf alle Fälle äußerst amüsant.
Die Ausstellung «Feuerwerk der Farben» kann bis zum 31. Oktober während der Öffnungszeiten des Rathauses, Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr (außer Mittwoch), besucht werden. Ud
Weitere Bilder von der Ausstellung finden Sie unter: ...........

Publikation artExpo.at 2010

Publikation ARTprofil Heft3/2010

Ein Bericht aus: ARTPROFIL - Magazin für Kunst, Heft 3/2010, © SYNTAX. Medienproduktion + Verlag GmbH, 68219 Mannheim, Deutschland, http://www.artprofil-kunstmagazin.com/ Seite 50 - 51
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