Josef Weidner -FineArts300958-
D-Muehlheim am Main
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Ausstellungen

 

 

Einzelausstellungen:

 

  • 2003         Ratingen                   Klinikum
  • 2005         Mühlheim/Main           Gemeindezentrum
  • 2005         Neu-Isenburg             Rathaus
  • 2006         Neu-Isenburg             Cafe Rouge
  • 2006         Neu-Isenburg             Quartier IV
  • 2006         Dietzenbach               Kreishaus
  • 2007         Maintal                      Historisches Rathaus
  • 2007         Mühlheim/Main           Wein+GenussEvent
  • 2007         Mühlheim/Main           Galerie Bild+Form 
  • 2010         Neu-Isenburg             Interimsrathaus
  • 2011         Neu-Isenburg             Interimsrathaus 

 

Gruppenausstellungen:

 

  • 2003         Mühlheim/M               Künstlerwerkstatt
  • 2004         Neu-Isenburg             Galerie "Chamäleon"
  • 2004         Mühlheim/M               Künstlerwerkstatt
  • 2004         Mühlheim/M               Galerie "Regenbogen"
  • 2004         Mühlheim/M               Gemeindezentrum 
  • 2005         Mühlheim/M               Gemeindezentrum
  • 2005         Mühlheim/M               Galerie "Regenbogen"
  • 2005         Neu-Isenburg             Künstler im Werk
  • 2005         Mühlheim/M               Künstlerwerkstatt
  • 2006         Mühlheim/M               Gemeindezentrum
  • 2007         Mühlheim/M               Künstlerwerkstatt
  • 2007         Berlin                       Künstler helfen Kindern
  • 2008         Salzburg                   11. Internationale Kunstmesse
  • 2008         Mühlheim/M               Künstlerwerkstatt
  • 2009         Baden-Baden             Galerie Kleiner Prinz
  • 2010         Mannheim                 Galerie Böhner
  • 2011         Mannheim                 Galerie Böhner 
  • Internationale Kunstmessen:

     

     

    Publikationen:

             

     

     

     

    Pressearbeit:

    Ausstellung im Gemeindezentrum

    Mühlheim  2005

     

        

     

    Ausstellung im Rathaus

    Neu-Isenburg  2005


         

     

 

Anfragen an folgenden Ausstellungen teilzunehmen:

in Biennale Florenz, Colmar, Luxemburg, Akzenta Graz, Malaga, Mönchengladbach, Umbrien, Bologna, Massa, Rotterdamm,

 

 


Ausstellung im Quartier IV in 

Neu-Isenburg  2006

 

 

Ausstellung im Kreishaus Dietzenbach

2006

   

 

  

Ausstellung im Historischen Museum

in Maintal  2007

   

 

 

Wein und GenussEvent Mühlheim 2007 

 

AUSSTELLUNG in SALZBURG 2008

11. Internationale Kunstmesse

 

 

 

 

 

Ausstellung Mühlheim 2008

 

 

3. Mühlheimer Künstlerfest

 

 

 

Ausstellung in Baden-Baden 2009

 

 

 

Ausstellung in Mannheim 2010

Laudatio 23.04.10, Dr. Helmut Orpel, GALERIE BÖHNER

 

 

Meine Damen und Herren,

 

“Bildende Kunst” die Gattung, in die das gemalte Bild und die Skulptur ebenso gehört wie die Collage, die Graphik und die Videoinstallation, gibt die vermeintlich wahrnehmbare Wirklichkeit nicht in einem fotografischen Sinne wieder. Sie lässt vielmehr die Subjektivität des Künstlers zu einer festen Gestalt werden. Diese Subjektivität ist nicht zu verwechseln mit Willkür. Starke Gefühle sind die Grundlage, die einen Menschen zu einem Künstler machen. Gefühle sind also letztendlich der Antrieb, aus dem ein Kunstwerk entsteht. Ein Antrieb, der im vollendeten Werk spürbar bleibt.

 

Kunstwerke, gleich welcher Art, offenbaren dem Betrachter auf jeden Fall mehr als nur den oberflächlichen Schein auf der Ebene der Wahrnehmung. Deshalb ist ein Kunstwerk Ausdruck der Seele. Und da die Seele immer auch einen Teil der Welt um sie herum in sich trägt, ist das Kunstwerk das Zeugnis einer spezifischen Weltsicht, der nur der Künstler mit seiner speziellen Begabung, eine materielle Form verleihen kann.

 

Diese Einleitung mag sich vielleicht etwas theoretisch anhören, ist aber hilfreich, um moderne Kunst zu verstehen.

 

Alle Arbeiten, die die Galerie Böhner in ihrer Frühjahrsausstellung hier im Bechtle IT Systemhaus präsentiert, funktionieren nämlich unter dieser Prämisse. Jede/jeder der neun hier ausstellenden Künstlerinnen und  Künstler hat einen ganz persönlichen Ausdruck gefunden.

 

Josef Weidner ebenfalls hier im Erdgeschoss vertreten, zeigt unterschiedliche Arbeiten. Der Künstler zeigt sowohl Malerei als auch bearbeitete Drucke. Sein Sujet ist zweifelsfrei die Abstraktion, die sich jedoch in der Malerei oft durch den Malprozess mehr und mehr zu erahnbaren Formen konkretisiert. Dies belegt, dass für ihn Stil kein Dogma ist. Der Reiz entwickelt sich aus der Komposition, die er mit sehr viel Phantasie entwickelt. Dabei entstehen bizarre Formen, die an die chinesischen Figurentheater erinnern. Die großen Binnenflächen sind mit filigranen Mustern aufgelockert, Entscheidungen, die den Reiz dieser Arbeiten zusätzlich steigern. Josef Weidner experimentiert mit Formen und Farben, das macht sein bisheriges Werk so vielfältig und sorgt bei dem Betrachter immer wieder für Überraschungen. Keine Präsentation ist wie die andere und so dürfen wir schon jetzt gespannt sein, was noch folgen wird.

 

Eine interessante Auswahl erwartet uns hier also an dem heutigen Abend. Natürlich konnte ich nur einzelne Aspekte zu jedem der hier ausgestellten Kunstschaffenden herausgreifen. Es gäbe über jeden Einzelnen noch viel mehr zu sagen. Die Interpretation dieser Arbeiten bleibt natürliche jedem von Ihnen, meine Damen und Herren, selbst überlassen.

Rückblick Ausstellung: 2010 

days of respect

in Frankfurt am Main




Kulturfestival days of respect

vom 20.11.  – 18. 12. 2010


Ausstellung:
Bornheim / Nordend
Berger Straße 329 - Aron Seng Bauausführungen - Josef Weidner

 

 

 

 

Interimsrathaus Neu-Isenburg

Skurrile Welten des Herrn Weidner

36 namenlose Bilder schmücken die Wände der Rotunde im Übergangsrathaus

Der Weltenschöpfer: Josef Weidner hat ein großes, vierteiliges Bild in den Mittelpunkt seiner Ausstellung gestellt. Fotos: Klaus Braungart

Text von Uwe Grünheid (aus FNP vom 09.09.2010)

In zumeist surrealen, abstrakten Bildern entwirft der Maler Josef Weidner Gegenwelten. Dabei bietet er dem Betrachter eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten.

Wenn seine Stadtplanung so aussehen würde wie seine Bilder – Neu-Isenburg wäre mit Sicherheit eine der erstaunlichsten Städte der Welt. Doch Josef Weidner, Stadtplaner in Diensten der Stadt Neu-Isenburg und privat ein leidenschaftlicher Künstler, weiß seine beiden Aufgabenfelder sehr wohl zu unterscheiden. Ansonsten hätte der experimentierfreudige Künstler seinen von Sachlichkeit und Logik geprägten Arbeitsplatz im Rathaus sicherlich längst räumen müssen. So aber bereichert er das Rathaus mit einer durchaus sehenswerten Ausstellung mit dem Titel «Feuerwerk der Farben».

 

Sozialkritik

Pläne allerdings, wenn auch keine Stadtpläne, sind Weidners Bilder allemal. Es sind Entwürfe von Gegenwelten, von Seelenlandschaften, oft düster und bizarr bis alptraumhaft. In überwiegend kräftigen Acrylfarben, es kamen aber auch Öl und Pastellkreide zum Einsatz, lösen sich Formen ins Abstrakte auf, verschwindet das Gegenständliche im Surrealen. Diese Gegenwelten können sozialkritische Aspekte des Hier und Jetzt enthalten, aber auch als warnende, beschwörende Abbildungen einer wenig verheißungsvollen Zukunft verstanden werden.

36 Bilder, meist recht großformatig, sind es, welche die Blicke der Betrachter fast wie magisch auf sich ziehen. Ihnen allen ist eines gemein: Sie haben keinen Namen. Wahrscheinlich, weil der Künstler verhindern will, dass mit einem Titel die Interpretationsmöglichkeiten des Betrachters eingeschränkt oder verstellt werden. Das Besondere an diesen Bildern ist aber, dass sie titelgebende Elemente besitzen, die fast jeden zwangsläufig dazu verführen, dem Bild einen Namen zu verleihen.

Trauriger Baum

      

         

«Fleischfressende Pflanze» könnte zum Beispiel eines heißen, in dessen Zentrum ein derart heimtückisches Gewächs zu sehen ist. Sie streckt ihre hungrigen Blütenkelche in alle Richtungen, scheinbar oder anscheinend, um ein paar Röschen, die verschämt am unteren Rand in das Bild hineinlugen, zu beschützen. Oder stehen die Rosen dort nur, um für die Pflanze proteinreiche Nahrung anzulocken? Ein anderes Bild wiederum könnte den Titel «Ballerinen in der magischen Wüste» tragen, ein drittes etwa

 

      

«Die Umweltsünde», in dem ein in einer offensichtlich zerstörten Umwelt sitzender Baum einen verzweifelten, niedergeschlagenen, unendlich traurigen Eindruck hinterlässt.

Das augenfälligste Objekt der Ausstellung ist ein vierteiliges Bild, das den Titel «Universum» tragen könnte. Es enthält gegenständliche Elemente wie ein Schiff, Städte, Planeten. Ein Motiv erinnert irgendwie an ein Dreirad. Daneben aber tummeln sich skurrile Figuren, Tiefseeungeheuer, mit der Weidner aus der Welt des Verstehens ausbricht. Das vollzieht sich auf nahezu allen Bildern, gleich, ob sie Roboterköpfe oder Insekten zeigen oder wie eine überdimensionierte Schnabeltasse wirken.

 

Ob Weidner mit seinen Bildern unbewusste Ängste verarbeitet oder die Absurdität des Seins heraufbeschwören will, die Apokalypse herbeisehnt oder als Prediger in der Wüste den Sandkörnern Verstand einimpfen will – wer weiß? Doch mit den Bildern in einen Dialog zu treten, sich von ihnen berühren zu lassen, bietet zumindestens die Möglichkeit, sich vom Alltag zu lösen, sich hineinziehen zu lassen in eine Welt der Fantasie, in der ein Kehrbesen eine Symbiose mit einem Schlittschuh eingeht. Und das ist auf alle Fälle äußerst amüsant.

Die Ausstellung «Feuerwerk der Farben» kann bis zum 31. Oktober während der Öffnungszeiten des Rathauses, Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr (außer Mittwoch), besucht werden. Ud

Weitere Bilder von der Ausstellung finden Sie unter: ...........

http://fotoalbum.web.de/gast/jw.weidner

              

Publikation artExpo.at 2010

http://www.artexpo.at/index.php  

 

Publikation ARTprofil Heft3/2010

Ein Bericht aus: ARTPROFIL - Magazin für Kunst, Heft 3/2010, © SYNTAX.
Medienproduktion + Verlag GmbH, 68219 Mannheim, Deutschland,
 http://www.artprofil-kunstmagazin.com/  Seite 50 - 51

 

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